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REGLER
Kernfunktion
Der Regler führt mit Implementationen: Resultate wiederholbar machen, verlässliche Systeme bauen und aus einmaliger Lieferung Kontinuität machen.
Ein Regler „maintained“ nicht nur.
Ein Regler macht es nachhaltig.
Du bist am besten, wenn
- etwas einmal funktioniert, und jetzt muss es jedes Mal funktionieren,
- Umsetzung chaotisch ist und Prozess, Rhythmus und Verlässlichkeit braucht,
- ein Team stabile Abläufe statt ständiger Improvisation braucht,
- Qualität über Menschen, Zeit und Bedingungen hinweg konsistent sein muss,
- Wachstum passiert und das System anfängt zu reißen.
Typische Stärken
- Routinen, Prozesse und Standards bauen, die wirklich halten,
- operativer Realismus: wissen, was sich nachhaltig tragen lässt und was nicht,
- Verlässlichkeit unter Druck schützen,
- Ideen und Pläne in skalierbare Umsetzung übersetzen.
Vorhersehbare Verzerrungen (wie du dich sabotierst)
Wenn deine Stärke zur Falle wird, sieht das so aus:
- Rigidität: das System schützen, auch wenn das System falsch ist,
- Komfort vor Entwicklung: notwendige Veränderung abwehren, weil sie Stabilität stört,
- Bürokratie-Wucher: Regeln hinzufügen, um unklaren Entwurf zu kompensieren,
- stiller Groll: die Last tragen, während andere Neuheit jagen.
Wenn du Stabilität zum Ziel machst, konservierst du eine Struktur, die hätte ersetzt werden sollen.
Dein blinder Fleck
Dein blinder Fleck ist meistens Ideen / Innovation (und manchmal designen).
Du kannst verwechseln:
- „das funktioniert“ mit
- „das passt noch“.
Regler können das System von gestern lange am Leben halten, nachdem sich die Realität geändert hat.
Was du von anderen brauchst
Regler gedeihen, wenn andere Funktionen die Schleife anpassungsfähig und ausgerichtet halten:
- Konzepter (hält Zweck und designen sauber),
- Star (hält Möglichkeit lebendig; verhindert Stagnation),
- Vermittler (hält Vereinbarungen aktuell, wenn Bedingungen kippen),
- Controller (hält Standards wahrhaftig, nicht nur prozedural),
- Optimierer (verbessert, ohne zu destabilisieren).
Wenn du dich nur mit Reglern umgibst, bekommst du Verlässlichkeit — und langsamen Verfall.
Praktische Schritte (sofort nützlich)
1) Stabilisiere das Richtige
Bevor du standardisierst, frag:
- „Welches Ergebnis schützen wir?“
- „Was würden wir lassen, wenn wir ehrlich wären?“
2) Baue Feedback ins System ein
Ein stabiles System ohne Feedback wird zum Käfig:
- Review-Rhythmus,
- einfache Metriken,
- klare Verantwortung für Verbesserungen.
3) Ersetze Regeln durch Klarheit
Wenn du ständig Policies ergänzt, ist das eigentliche Problem meistens:
- unklare Verantwortung,
- vage Erfolgskriterien,
- fehlende Vereinbarungen.
Repariere das zuerst.
4) Schaffe kontrollierte Veränderung
Du brauchst kein Chaos, um dich zu entwickeln. Du brauchst eine Change-Lane:
- Pilot → Review → Rollout,
- Versionierung,
- Deprecation-Regeln.
Ein-Satz-Warnung
Wenn du stabilisierst, ohne dich anzupassen, schaffst du keine Verlässlichkeit.
Du schaffst Stagnation mit guter Ablage.
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